AGB für digitale Produkte im Abo

So regeln Sie die Vertragsbedingungen für Ihre Abo-Plattform!

Sie bieten digitale Inhalte in einem Abo-Modell an, so dass Ihre Kunden für einen pauschalen monatlichen Betrag auf alle Medien Ihrer Plattform Zugriff erhalten. Ihre Kunden können sich auf diese Weise Videos, Podcasts, Anleitungen oder Musik herunterladen oder streamen. Vielleicht bieten Sie auch Live-Streams, regelmäßiges Online-Coaching oder Webinare, Workshops oder Kurse über das Internet an, und Ihre Kunden können dies alles mit einem Zugangs-Abonnement nutzen.

Ein solches Geschäftsmodell basiert auf einem laufenden Dienstleistungsvertrag (Abonnement) über digitale Produkte. Doch welche Vertragsbedingungen und AGB-Klauseln sollten Sie für ein solches Abo-Modell vereinbaren? Was gilt es zu beachten für die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfristen für digitale Produkte im Abo? Und können Ihre Kunden ein Abo widerrufen, wenn sie schon einen Teil oder alle Inhalte genutzt haben? Unvollständige oder fehlerhafte Vertragsbedingungen können für Sie als Anbieter schnell teuer werden, wenn Kunden wegen eines Formfehlers den bereits gezahlten Abopreis zurückverlangen.

Aber keine Sorge, Sie müssen kein Rechtsexperte in diesem Bereich zu sein, um funktionierende, rechtssichere Geschäftsbedingungen für Ihre Abo-Webseite zu erstellen. Verlassen Sie sich auf unsere anwaltliche Erfahrung bei der Erstellung von AGB für digitale Produkte!

Rechtstexte für Seminare, Kurse und digitale Produkte - professionell erstellt

Die Lösung: AGB für Ihr Abo-Modell für digitale Inhalte und andere digitale Produkte

Unsere Kanzlei stellt ein umfangreiches Rechtstexte-Paket für im Abo angebotene digitale Produkte zur Verfügung. Unsere AGB speziell zugeschniten auf die Bedürfnisse von Abo-Anbietern in diesem Bereich.

Unser Rechtstexte-Komplettpaket eignet sich für...

  • die Bereitstellung digitaler Inhalte über eine Abo-Plattform (Medien jeder Art zum Download, z.B. aufgezeichnete Video-Podcasts, Tutorials, Dokumentationen von Veranstaltungen, E-Books, Anleitungen, Rezepte, Fitnesskurse, Schnittmuster, DIY-Videos).
  • regelmäßige Live-Onlineangebote auf Plattformen mit Abo-Zugang (z.B. Online-Kurse, Webinare, Workshops, Coachings per Videokonferenz).

Dabei können Sie Ihre Angebote mit unseren AGB sowohl an Verbraucher richten („B2C“) als auch an Unternehmer („B2B“). Und das zu einem unschlagbaren Preis! Unsere Abo-AGB kosten nur 49,50 Euro netto pro Halbjahr. Mit umgerechnet 8,25 Euro netto im Monat können Sie Ihr Abo-Portal rechtlich absichern, was die Rechtstexte angeht.

Unser Komplettpaket aus Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Datenschutzerklärung und Widerrufsinformationen bietet Ihnen den rechtlichen Schutz, den Sie benötigen. Zugleich erhalten Sie eine ausführliche Anleitung zur Verwendung der von uns gelieferten Rechtstexte. Außerdem können Sie auf unsere persönliche anwaltliche Beratung zurückgreifen, wenn Sie sie brauchen.

Gegenüber kostenlosen Mustern klar im Vorteil

Wussten Sie, dass AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung inhaltlich immer aufeinander abgestimmt sein müssen – so wie Zahnräder, die ineinandergreifen? Wenn Sie Rechtstexte für Abo-Modelle aus kostenlosen Mustern oder von anderen Internetseiten zusammenstellen, ist das Risiko daher hoch, dass das Ergebnis fehlerhaft ist.

Unsere Kanzlei gewährleistet, dass die für Sie erstellten Texte ein stimmiges, aktuelles und rechtssicheres Gesamtpaket bilden. Zudem übernehmen wir Ihnen gegenüber die Haftung für Abmahnkosten, wenn sich die von uns erstellten Texte als fehlerhaft erweisen sollten. Diese anwaltliche Haftung ist gesetzlich vorgeschrieben und gilt für uns wie für jede andere Anwaltskanzlei auch. Diese Absicherung können Sie bei kostenlosen Rechtstexte-Mustern aus anderen Quellen nicht erwarten.

Schließlich stehen unsere Rechtsanwälte Ihnen telefonisch und per E-Mail mit Rat und Tat zur Seite – von der Auswahl der für Sie passenden Dokumente über die Konfiguration Ihrer Rechtstexte bis hin zu individuellen Fragen im Umgang mit Ihren Kunden. Das bietet Ihnen kein kostenloses Muster!

Rechtstexte hier online bestellen und sofort einsetzen:

AGB-Paket für digitale Inhalte im Abo

Laufzeit: 6 Monate
(bis 23.01.2025; automatische Ver­läng­er­ung)
8,25 € netto mtl.

AGB-Paket für digitale Inhalte im Abo

Laufzeit: 6 Monate
8,25 € netto mtl.
(bis 23.01.2025; automatische Ver­läng­er­ung)
+ 1,55 € netto mtl.
+ 1,55 € netto mtl.
Mit unserem Erste-Hilfe-Service haben Sie auch im selbst verschuldeten Abmahnfall einen Anwalt an Ihrer Seite:
  • Wenn Sie eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung in Bezug auf Ihren Shop erhalten, leiten Sie uns die Abmahnung per E-Mail, Fax oder Post weiter.
  • Wir prüfen umgehend, ob die Abmahnung berechtigt ist.
  • Wir erklären Ihnen detailliert Ihre Handlungsoptionen (z.B. Abgabe einer Unterlassungserklärung, Widerspruch oder Alternativen).
  • Wir besprechen mit Ihnen ausführlich Chancen und Risiken der verschiedenen Vorgehensweisen.
  • Wir weisen Sie auf ggf. notwendige Anpassungen in Ihrem Shop hin, um Wiederholungsfälle und Vertragsstrafen zu vermeiden.

Eine über die Beratung hinausgehende außergerichtliche und/oder gerichtliche Vertretung bieten wir Ihnen gern gegen gesonderte Mandatierung und Honorarvereinbarung an.

Ihre gesetzlichen Ansprüche wegen Fehlern, die unsere Kanzlei zu vertreten hat, bleiben von der Erste-Hilfe-Option selbstverständlich unberührt.

Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Rechtsdienstleistungen.

+ 2,50 € netto mtl.
+ 2,50 € netto mtl.
Damit Sie internationale Kunden besser informieren können, erhalten Sie alle Rechtstexte dieses Pakets zusätzlich auf Englisch. In der mitgelieferten Anleitung erklären wir, wie Sie beide Sprachfassungen korrekt einbinden.
(alle Optionen auch nachträglich buchbar)
(alle Optionen auch nachträglich buchbar) Summe = 9,80 netto mtl.
x 6 Monate
Preis für 6 Monate 58,80
(69,98
netto
inkl. USt.)
Im Anschluss an den 23.01.2025 verlängert sich Ihr Vertrag automatisch um jeweils 6 Monate, solange Sie nicht kündigen (Kündigungsfrist 28 Tage).

Immer aktuell mit dem Update-Service

Die Anforderungen an rechtliche Transparenz und Compliance werden immer strenger, und eine Abmahnung ist äußerst lästig. Deshalb aktualisieren wir unsere Abo-AGB für digitale Produkte kontinuierlich. Wir haben anstehende Änderungen der Gesetze und Verordnungen ebenso im Blick wie die Entwicklungen in der Rechtsprechung.

Es gibt ein neues Urteil zu Storno-Regelungen? Oder die EU führt ändert die Verbraucherrechte für digitale Produkte? Wir kümmern uns darum, dass Ihre AGB auch unter den Neuerungen aktuell bleiben. Wenn wir eine neue Version in Ihrem Mandantenkonto zur Verfügung gestellt haben, erhalten Sie eine E-Mail mit begleitenden Erläuterungen von uns.

Ohne Update-Service würden Sie riskieren, wichtige Gesetzesänderungen zu verpassen. Klauseln Ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen könnten dadurch unwirksam werden, oder Ihr Onlineangebot würde die gesetzlichen Informationspflichten nicht mehr erfüllen. Das kann bereits geschlossene Verträge anfechtbar machen. Zudem können Wettbewerber und Verbraucherzentralen Formfehler abmahnen, was mit Ärger und Kosten verbunden ist.

Mit unserem Update-Service stellen wir sicher, dass Sie immer auf dem neuesten Stand sind!

Bestandteile des AGB-Pakets für digitale Produkte im Abo

Folgende Dokumente enthält unser AGB-Paket für digitale Produkte im Abo:

  • Allgemeine Geschäftsbedigungen
  • Widerrufsbelehrung
  • Muster-Widerrufsformular
  • Datenschutzerklärung
  • optional: alle Dokumente in englischer Übersetzung
  • Updates für alle Dokumente bei rechtlichen Änderungen
  • Impressum (jederzeit kostenfrei mit unserem Impressums-Generator erstellbar außerhalb des Kundenkontos)

Alle Dokumente werden von unserer Anwaltskanzlei entsprechend der aktuellen deutschen und europäischen Rechtslage erstellt.

Sie können Ihre Rechtstexte bereits bei der Bestellung konfigurieren, aber auch jederzeit anschließend anpassen, solange Ihr Vertrag mit uns läuft. Wenn Sie also Ihr Geschäft erweitern, wachsen Ihre Rechtstexte mit! Ändert sich etwas aufgrund eines Updates, geben wir Ihnen Bescheid, so dass Sie die aktualisierten Dokumente herunterladen können.

Für die Rechtssicherheit unserer Dokumente stehen wir ein. Bei etwaigen Fehlern sind wir Ihnen, wie jede Anwaltskanzlei, gesetzlich zum Ersatz des entstehenden Schadens (z.B. Abmahnkosten) verpflichtet.

Unser Angebot richtet sich ausschließlich an unternehmerische Anbieter (Gewerbetreibende, Freiberufler und Kleinunternehmer) mit Sitz in Deutschland. Es gelten unsere AGB.

Anwaltliche Beratung inklusive

Sie sind unsicher, welche Rechtstexte Ihr Onlinekurs braucht und welche rechtli-chen Bestimmungen für Ihre Veranstaltungen gelten? Haben Sie Fragen, welche Angaben Sie beim Konfigurieren Ihrer Seminar-AGB machen sollen? Vielleicht möchten Sie wissen, ob eine Kundin in einem bestimmten Fall ein Widerrufsrecht hat, oder sind der Ansicht, dass einzelne Regelungen für Sie nicht passen?

Die anwaltliche Beratung in Bezug auf die von uns erstellten Rechtstexte ist für unsere Kunden selbstverständlich im Preis inbegriffen – jederzeit und unbegrenzt.

Preiswert, fair und transparent

Unser Rechtstexte-Service kostet nur 8,25 Euro netto im Monat (halbjährlich im Voraus abgerechnet). Darin enthalten sind die Erstellung Ihrer AGB, der Widerrufsinformationen und der Datenschutzerklärung, alle erforderlichen Updates und unbegrenzte anwaltliche Beratung in Bezug auf Ihre Rechtstexte.

Erste Hilfe bei Abmahnungen

Auch wenn Sie mit unseren AGB, der Datenschutzerklärung und den Widerrufsinformationen auf der sicheren Seite sind, besteht immer das Risiko, dass ein Wettbewerber Sie abmahnt – z.B. wegen eines vermuteten Verstoßes gegen das Urheberrecht oder einer behaupteten Markenverletzung. Oder eine Verbraucherzentrale rügt eine missverständliche Produktbeschreibung. Das kann jedem mal passieren – und schon landet Post vom Anwalt oder einer Verbraucherzentrale im Briefkasten, meist verbunden mit einer Kostenforderung und einer kurzen Reaktionsfrist. Reagieren Sie hierauf keinesfalls ohne professionelle Hilfe – denn eine unbedachte Antwort, wenn auch gut gemeint, vergrößert das Problem häufig nur.

Mit unserem Erste-Hilfe-Service bewahren Sie einen kühlen Kopf. Denn wir sind wir an Ihrer Seite. Leiten Sie das Abmahnschreiben an unsere Kanzlei weiter, und wir prüfen die Rechtslage und beraten Sie zu Ihren Handlungsoptionen.

Mit der zubuchbaren Option „Erste Hilfe bei Abmahnungen“ zum Aufpreis von nur 1,55 Euro netto/Monat zu Ihrem Rechtstextepaket ist unsere anwaltliche Beratung im Abmahnfall für Sie abgedeckt. Wir empfehlen, die Option gleich mit dem AGB-Paket zu buchen. Sie können sie aber auch nachträglich hinzufügen.

Rechtstexte auf Englisch für internationale Teilnehmer

Sie möchten über Ihre Geschäftsbedingungen, das Widerrufsrecht und den Datenschutz auch diejenigen künftigen Kursteilnehmer informieren, die kein deutsch sprechen?

Dann bestellen Sie eine englische Übersetzung der Rechtstexte für Seminare! Vor allem dann, wenn Ihr Workshop, Seminar oder Kurs in englischer Sprache stattfinden soll, sind Rechtstexte auf englisch die perfekte Ergänzung. Die Übersetzung – erhältlich für einen Aufpreis von 2,50 Euro/Monat netto – können Sie sowohl zusammen mit der ursprünglichen Bestellung verbinden als auch jederzeit später nachbestellen.

Auch alle Rechtstexte-Updates erhalten Sie anschließend sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch.

Wir belohnen Ihre Treue: Rabattstaffel bis 40%

Sie werben für Ihre Online-Angebote mit einem Profil auf Facebook oder Instagram, XING oder LinkedIn? Dann denken Sie auch dafür an die passenden Rechtstexte! Eine aktuelle Datenschutzerklärung ist für jeden Social-Media-Account Ihres Unternehmens verpflichtend.

Wenn Sie mehrere Services von uns nutzen, profitieren Sie von bis zu 40% Rabatt bei uns! Professionelles rechtliches Auftreten muss also gar nicht teuer sein.

Nicht vergessen: Datenschutzerklärung für Social-Media-Accounts

Wichtig: Kopieren Sie für Ihre Social Media Accounts nicht die Datenschutzerklärung Ihrer Kurs-Seite, denn die würde nicht passen. Vielmehr muss die Datenschutzerklärung auf die jeweilige Plattform zugeschnitten sein. Klingt kompliziert? Nutzen Sie einfach unseren Online-Service zur Erstellung einer passenden Datenschutzerklärung für Facebook, Instagram, TikTok, Pinterest, XING oder LinkedIn – natürlich inklusive Update-Service und anwaltlicher Beratung.

Details

Sie möchten einen Kurs persönlich oder online anbieten, z.B. als Live-Videokonferenz? Oder Sie haben Inhalte bereits aufgezeichnet und möchten sie Ihren Teilnehmern als Onlinekurs zum jederzeitigen Abruf bereitstellen? Dann haben wir die richtigen Rechtstexte für Sie: Unsere AGB für Seminare, Präsenzveranstaltungen, Onlinekurse und digitale Inhalte.

Anwendungsmöglichkeiten

Unsere Rechtstexte sind für diverse Anwendungen geeignet, z.B. für

  • Online-Kurse, Online-Coachings, Online-Trainings, Online-Workshops, Webinare
  • Seminare und Coachings in Präsenz
  • einzelne Teilnehmer oder Gruppen (Berücksichtigung einer Mindestteilnehmerzahl ist möglich)
  • einmalige Termine oder mehrteilige Kurse
  • Sprachkurse, Musikunterricht, Kunstunterricht
  • Kochkurse, Kurse für Yoga, Gymnastik und Sport
  • Konzerte, Kinoveranstaltungen, Lesungen, Performances, Happenings, Ausstellungen, Führungen, Kunst- und Kulturveranstaltungen, bei denen die Tickets online gekauft werden
  • Nachhilfe-Unterricht, Hilfe im Studium
  • Audio-Podcasts, Video-Podcasts
  • eBooks, PDF-Anleitungen, Video-Anleitungen
  • Stickdateien und andere technische Daten
  • Nähkurse, Mal- und Zeichenkurse, Batik- und Bastelkurse, Kunsthandwerk, Reparatur-Workshops und andere Do-It-Yourself-Kurse

Flexibel anpassbare Lösung

Unser Rechtstexte-Paket bietet Ihnen flexible Anpassungsmöglichkeiten u.a. in folgenden Bereichen:

  • Art der angebotenen Leistungen (Präsenz-Angebote, Online-Formate, Digitale Inhalte und alle Kombinationen hiervon)
  • Optionale Berücksichtigung einer Mindestteilnehmerzahl
  • Optionales Angebot eines Stornorechts für Kunden
  • Einbindung verschiedener technischer Dienstleister möglich
  • Regelungen zum Newsletter-Versand
  • Kundenkreis (nur innerhalb der EU oder auch außerhalb der EU)
  • Umsatzsteuerstatus wählbar
  • Gerichtsstand wählbar (unter bestimmten Voraussetzungen)
  • Verschiedene Zahlungsmethoden wählbar
  • Englische Übersetzung aller Texte verfügbar

Inhalt der AGB

Unsere AGB für Seminare, Coachings, Online-Kurse und digitale Produkte beinhalten alle Rechtstexte, die Sie benötigen:

  • Anbieterkennzeichnung (Art. 246a § 1 Abs. 1 Ziffer 1 EGBGB)
  • Einbeziehung der AGB in den Vertrag (§ 305 BGB)
  • Angaben zu den einzelnen technischen Schritten, die zum Vertragsschluss führen (Art. 246c Ziffer 1 EGBGB)
  • Hinweise dazu, wie mögliche Eingabefehler korrigiert werden können (Art. 246c Ziffer 3 EGBGB)
  • Angaben zur verfügbaren Sprache (Art. 246c Ziffer 4 EGBGB)
  • Angaben zur Speicherung des Vertragstextes (Art. 246c Ziffer 2 EGBGB)
  • Berücksichtigung von Gastbestellungen (Art. 5 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO)
  • Hinweis auf die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) bzw. Steuerbefreiung nach (§ 4 UStG), sofern dies auf Sie zutrifft
  • Zahlungsabwicklung, Angaben zu Zahlungsmethoden (Art. 246a § 1 Abs. 1 Ziffer 7 EGBGB)
  • Bei Lieferungen außerhalb der EU: Hinweise auf Einfuhrumsatzsteuer (Art. 246a § 1 Abs. 1 Ziffer 4 EGBGB)
  • Rechtevorbehalt bis zur vollständigen Bezahlung (§ 320 BGB)
  • Gewährleistungsrecht, Mängelhaftungsrecht (Art. 246a § 1 Abs. 1 Ziffer 8 EGBGB)
  • Verbraucher-Widerrufsrecht (§ 312g BGB)
  • Außergerichtliche Streitbeilegung (§ 36 VSBG)
  • Europäische Online-Streitschlichtungsplattform („OS-Plattform“)
  • Rechtswahlklausel (Art. 3 ROM-I-Verordnung)
  • Gerichtsstandsklausel (§ 38 ZPO)
  • Salvatorische Klausel (§ 306 BGB)
  • und mehr – je nach Ihren individuellen Einstellungen.

Inhalt der Datenschutzerklärung

Unsere Datenschutzerklärung enthält u.a. Regelungen zu folgenden Bereichen:

  • Definition des datenschutzrechtlich Verantwortlichen (Art. 13 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO)
  • Optional: Angabe Ihres Datenschutzbeauftragten, sofern Sie einen solchen benannt haben (Art. 13 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO)
  • Definition der Kategorien verarbeiteten Daten und der Zwecke der Verarbeitung (Art. 13 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO)
  • Nennung der einzelnen Rechtsgrundlagen Ihrer Datenverarbeitung (Art. 13 Abs. 1 Buchstabe c/d DSGVO)
  • Einbeziehung der Empfänger, an die ggf. Daten weitergeleitet werden, wie z.B. Zahlungsdienstleister, Versanddienstleister (Art. 13 Abs. 1 Buchstabe e DSGVO)
  • Hinweis auf die Datenverarbeitung durch eventuelle Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO)
  • Angaben zur Dauer der Datenspeicherung (Art. 13 Abs. 2 Buchstabe a DSGVO)
  • Informationen zum Einsatz von Cookies
  • Informationen zu Profiling und automatisierter Entscheidungsfindung (Art. 13 Abs. 2 Buchstabe f DSGVO)
  • Informationen zu den Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung (Art. 13 Abs. 2 Buchstabe b DSGVO)
  • Hinweis auf das Recht zum Widerspruch gegen bestimmte Verarbeitungsvorgänge (Art. 21 DSGVO)
  • Hinweis auf das Recht zum Widerruf einer erteilten Einwilligung (Art. 13 Abs. 2 Buchstabe c DSGVO)
  • Hinweis auf das Recht zur Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 13 Abs. 2 Buchstabe d DSGVO)
  • und mehr – je nach Ihren individuellen Einstellungen.

Häufige Fragen

Ihre Kunden können Ihre Seminare, Coachings oder Kurse zwar online über Ihre Webseite buchen, Sie führen diese aber als Präsenzveranstaltung durch.

Beispiele sind persönliche Coachings, Yoga, Selbstverteidigung, Fitnesskurse, Sprachkurse, Musikunterricht, Kunstunterricht, Nachhilfe für die Schule, Prüfungstrainings – egal, ob es sich dabei um Gruppenveranstaltungen handelt oder um Angebote für Einzelpersonen. Ihre Angebote können sich dabei auf einen einzelnen Termin beschränken oder aus mehreren Teilen bestehen. Sie können unser AGB-Paket auch einsetzen für die Buchung von Konzerten, Lesungen, Performances, Happenings, Ausstellungen, Führungen, Kunst- und Kulturveranstaltungen.

Wenn Sie besondere Anforderungen haben, kontaktieren Sie unsere Kanzlei. Unsere Anwälte beraten Sie gern.

Hier kann man unterscheiden zwischen Live-Onlineangeboten und aufgezeichneten digitalen Inhalten. Live-Onlineangebote ermöglichen eine direkte Interaktion zwischen Ihnen als Anbieter und Ihren Teilnehmern. Teilnehmer sind über das Internet per Video und/oder Audio zugeschaltet, können Fragen stellen und sich mit Ihnen und ggf. weiteren Teilnehmern live austauschen.

Beispiele sind zunächst alle per Videokonferenz erbrachten Leistungen. Das können Coachings sein, Sprachkurse, Musikunterricht, Nachhilfe und Prüfungstrainings. Das funktioniert sowohl bei Teilnahme von Einzelpersonen also – genügend Bandbreite des Internets vorausgesetzt – auch für Gruppen. Die Online-Sitzungen können sich dabei auf einen einzelnen Termin beschränken oder aus mehreren Teilen bestehen.

Digitale Inhalte sind aufgezeichnete Medien, die ein Nutzer zu einer beliebigen Zeit abrufen oder verwenden kann. Beispiele sind eBooks, PDF-Anleitungen, Video-Anleitungen, Video on Demand (Streaming), Filme oder Musik zum Download, Podcasts, DIY-Videos, Stickdateien, Software oder andere Dateien mit technischen Daten.

Beim Erstellen Ihrer Seminar-AGB und Datenschutzerklärung können Sie wählen, ob Sie vorproduzierte digitale Inhalte, Live-Onlineangebote oder Präsenzangebote anbieten. Auch eine Kombination dieser drei Angebotstypen ist möglich. So entsprechen Ihre Texte immer den angebotenen Leistungen, sofern diese in diese Kategorien fallen.

Ein Beispiel: Sie führen Yogakurse in Ihrem Studio durch und übertragen diese in Echtzeit an Personen, die lieber zuhause vor dem Computer teilnehmen. In diesem Fall wählen Sie beim Erstellen der AGB für Ihre Yogakurse die Optionen „Präsenzangebote“ und „Live-Onlineangebote“. Wenn Sie zusätzlich einen Online-Kurs in der Form eines aufgezeichneten Videos auf Ihrer Webseite vertreiben, das jederzeit abgerufen werden kann, wählen Sie zudem die Option „vorproduzierte digitale Inhalte“.

Sie verkaufen neben Ihren Kursen zusätzlich Artikel im Versand, z.B. Bücher, Material, Accessoires, Bekleidung, Yogamatten oder Merchandise-Artikel? Dann benötigen Sie separate Onlineshop-AGB, die die Besonderheiten des Warenversands abbilden. Hierfür bieten wir Ihnen unser Paket mit AGB für Onlineshops. Wegen der unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen sollten Sie die Versand-Artikel nicht im selben Onlineshop anbieten wie Ihre Kurse. Wir empfehlen für einen solchen Fall, separate Shops einzurichten, die jeweils eigenständige AGB, Widerrufs- und Datenschutzinformationen haben.

Gern beraten wir Sie, wie sie ein solches Vorhaben individuell rechtssicher umsetzen können.

Wenn Sie online einen Vertragsschluss anbieten, zum Beispiel auch eine Kursbuchung, sind Sie gesetzlich verpflichtet, Interessenten vor der Buchung über verschiedene Dinge zu informieren. Diese Informationspflichten sind umfangreich. Worüber Sie informieren müssen, ist auch nicht in einem Gesetz zentral geregelt, sondern ergibt sich aus einer Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen – z.B. aus dem BGB, EGBGB, TMG, TTDSG, VSBG, aus der Preisangabenverordnung und aus der DSGVO.

Die Pflichtinformationen müssen Sie dabei systematisch aufbereiten und so zusammenstellen, dass alle nötigen Informationen schnell zu finden und leicht zu verstehen sind. Zudem sehen manche Gesetze ausdrücklich vor, bestimmte Pflichtinformationen in AGB vorzuhalten.

In der Praxis kommen Unternehmer, die ihre Leistungen online anbieten, also um die Verwendung von AGB nicht herum.

Fehlende AGB führen nicht automatisch zur Unwirksamkeit einer Buchung auf Ihrer Webseite. Ein Teilnehmer kann sich aber eventuell leichter von einem Vertrag wieder lösen, sein Geld zurückverlangen und sogar Schadensersatz geltend machen. So kann ein Teilnehmer ein Widerrufsrecht von über einem Jahr haben, wenn die Widerrufsbelehrung nicht ordnungsgemäß war oder nicht im Einklang mit den AGB steht.

Ohne aktuelle AGB gehen Online-Anbieter auch das Risiko ein, von Wettbewerbern abgemahnt zu werden. Auch die Verbraucherzentralen haben das Recht, unvollständige, missverständliche oder irreführende Klauseln abzumahnen. Egal, ob die Abmahnung von einem Wettbewerber oder einer Verbraucherzentrale kommt: mit einem solchen Schreiben sind immer auch Abmahnkosten verbunden, für die Sie aufkommen müssen, soweit die Abmahnung berechtigt ist.

Wenn Sie Kurse oder digitale Inhalte online anbieten, müssen Sie eine Reihe von Informationspflichten erfüllen. Die gesetzlichen Vorgaben dienen einerseits dem Verbraucherschutz, andererseits der Chancengleichheit aller Unternehmer, also einem fairen Wettbewerb. Letzteres ist auch der Grund, warum Sie bei rechtlichen Fehlern – zum Beispiel in AGB oder in der Datenschutzerklärung – von einer Verbraucherzentrale oder einem Konkurrenten abgemahnt werden können.

Wir gestalten alle Rechtstexte so, dass sie den aktuellen rechtlichen Anforderungen entsprechen. Und mit unserem Update-Service sorgen wir dafür, dass alle AGB-Klauseln, die Widerrufsbelehrung und die Datenschutzinformation dauerhaft auf dem aktuellen Stand bleiben – damit es für Abmahnungen keinen Anlass gibt. Das nennen wir abmahnsicher.

Natürlich kann es dennoch vorkommen, dass ein Wettbewerber meint, irgendetwas auf Ihrer Buchungswebseite oder an einer von Ihnen angebotenen Dienstleistung kritisieren zu müssen, und dass Sie deshalb eine Abmahnung erhalten. Das muss aber nicht bedeuten, dass die Abmahnung tatsächlich berechtigt ist. Ob ein Abmahngrund vorliegt, kann am besten ein Anwalt beurteilen.

Die anwaltliche Prüfung einer Abmahnung kann allerdings aufwendig und kostenträchtig sein. Und auch wenn sich die Abmahnung am Ende als unberechtigt herausstellt, können Sie vom Abmahnenden nicht unbedingt die Erstattung Ihrer Anwaltskosten verlangen. Um ein solches Kostenrisiko zu vermeiden, nutzen Sie unser Angebot „Erste Hilfe im Abmahnfall“ als Zusatzoption für Ihr Rechtstexte-Paket. Für einen geringen monatlichen Pauschalpreis beraten wir Sie schnell und kompetent, wenn Sie doch einmal eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung erhalten sollten. Bleiben Sie auf der sicheren Seite – abmahnsicher!

Auch anfangs vollständige und fehlerfreie Rechtstexte können unvollständig oder unzulässig werden, sobald sich die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern – und das kann im Internetrecht schnell passieren. Gerade die Europäischen Union entwickelt das Vertragsrecht und den Verbraucherschutz laufend weiter. Zudem werden die Gesetze in den verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten Schritt für Schritt angeglichen. Das führt zwangsläufig auch zu Anpassungen im deutschen Recht.

Als Anbieter sind Sie verpflichtet, jede Änderung der Rechtslage pünktlich zum Änderungsstichtag zu berücksichtigen – das kann bedeuten, neue AGB-Klauseln aufzunehmen oder bestehende zu ändern. Manchmal müssen auch die Widerrufsbelehrung oder die Datenschutzerklärung aktualisiert werden. Manche Änderungen betreffen auch nur bestimmte Dienstleistungen oder einzelne Angebotsvarianten.

Zu den anwaltlichen Sorgfaltspflichten gehört es, dass wir Sie über relevante Änderungen informieren. Das ist unserer Kanzlei aber nur möglich, wenn wir auch eine laufende Mandatsbeziehung zu Ihnen haben. Daher können wir Ihnen keinen einmaligen Erwerb eines Rechtstextes anbieten, sondern verpflichten uns im Rahmen eines laufenden Vertrags (Abo-Modell) zu den notwendigen rechtlichen Updates für Sie.

Mit dem Abo-Modell sind Sie außerdem in der Lage, Ihre Texte jederzeit neu zu konfigurieren. Wenn sich Ihr Geschäft ändert, passen Sie die Rechtstexte über die Einstellungsmöglichkeiten in Ihrem Kundenkonto einfach an – das kann zum Beispiel Ihre Liefer- und Zahlungsbedingungen betreffen, Ihren Umsatzsteuerstatus oder Auftragsverarbeiter, mit denen Sie zusammenarbeiten.

Auch bei bestmöglicher Vorbereitung kann es passieren, dass eine Videoübertragung bei einem Webinar nicht in der erwarteten Qualität möglich ist. Oder es kann sein, dass ein digitaler Inhalt einen Mangel aufweist, zum Beispiel auf einem bestimmten Gerät nicht abspielbar ist. Der Kunde kann dann zunächst Gewährleistungsrechte geltend machen. Das bedeutet, dass Sie als Anbieter zunächst versuchen müssen, das Problem zu beheben. Erst, wenn Ihre Versuche zur Problemlösung fehlgeschlagen sind oder Sie die Gewährleistungsrechte nicht in angemessener Zeit erfüllen, kann ein Kunde unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatz verlangen. Zum Beispiel, indem der Kunde nach vergeblicher Reklamation vom Vertrag zurücktritt, die Leistung anderweitig bezieht und Ihnen dafür eventuelle Mehrkosten berechnet. Für diese Mehrkosten haften Sie dann.

Natürlich möchten Sie als Anbieter ein solches Haftungsrisiko vermeiden, so weit es geht. Doch die Gesetze und die Rechtsprechung setzen der Haftungsbeschränkung enge Grenzen. Der Verbraucherschutz steht gesetzlich im Vordergrund. Soweit hier überhaupt Spielraum besteht, nehmen wir aber geeignete Klauseln zur Haftungsbeschränkung in AGB auf. Soweit rechtlich möglich, finden Sie Einstellungsmöglichkeiten für die Haftungsbeschränkung in Ihrem Mandantenkonto. Für Detailfragen zur Haftung sprechen Sie uns gern an.